Mastalagen pfui deibel

Die diesjährige KLP-Ausstellung der IgiT steht ganz im Zeichen der Schweinehaltung:

Schweine sind intelligente, soziale Tiere - aber behandeln wir sie auch so? Ihre artgemäßen Bedürfnisse sind heute dieselben wie vor hunderten Jahren: Jedes Kind weiß, dass Schweine wühlen wollen. Aber wussten Sie auch, dass Sauen vor der Geburt ein Nest bauen (wenn es ihnen ermöglicht wird)? 

Diese Bedürfnisse können die Tiere unter den Bedingungen der vorherrschenden intensiven Schweinezucht und -mast nicht ausleben, das wird in Bildern und Texten sehr deutlich. Massentierhaltung verursacht körperliche und seelische Leiden. 

Gezeigt wird aber auch ein Schweineleben der ganz anderen Art: Auf dem Hutewaldhof in Riskau versucht man, den Tieren ein Leben nach ihren Bedürfnissen zu ermöglichen.

Die Ausstellung verzichtet auf Ekel-Bilder von Missständen, sondern setzt auf sachliche Informationen. BesucherInnen lernen die Bedürfnisse der Schweine und ihre Haltungsbedingungen besser kennen und müssen letztlich selbst entscheiden, was sie für richtig halten und mit ihrem Konsumentenverhalten unterstützen. 

 


Banner für den Widerstand:

Wir wollen den Landkreis zur KLP mit Planen schmücken. Passend zu unserem Stand in Göttien wollen wir die Bewohner und Besucher des Landkreises über das Thema Massentierhaltung in der Landwirtschaft sensibilisieren. 

Wer einen schönen Platz für eine Plane weiß oder selber eine aufhängen möchte, meldet sich per Email oder Telefon. Die Planen sind aus Meschgewebe, wetterfest und haben Ösen zum Aufhängen.

Sie sind 150 x 100 cm groß und sehr robust.

 

 

Ihr könnt die Planen kostenlos bei einem Vorstandsmitglied abholen.

 

 

 

Am Donnerstag, dem 10. November 2016 um 19.00 Uhr veranstaltet die IgiT im Ratskeller im Lüchow einen Vortrag mit dem Titel "Politik des Essens"!

Referent ist der Gastrosoph Harald Lemke.

Harald Lemke (weitere Infos: www.haraldlemke.de) 

  • ist Direktor und Wissenschaftliche Leitung des Internationalen Forums Gastrosophie,
  • lehrt Philosophie an zahlreichen Universitäten,
  • hält weltweit Vorträge zu gastrosophischen Themen,
  • ist aktiv im Gartenprojekt "Keimzelle" St. Pauli sowie in der „Tomatenretter-Subsistenz-Gruppe“ am Hof vorm Deich, Hamburg 

Info zur Veranstaltung

Nahrungskrisen, Hungerunruhen, Klimakatastrophen, Discountgiganten, Gentechnik-Industrie, Lebensmittelskandale, Fettsuchtpandemie - das Unbehagen in der globalen Esskultur wächst täglich und überall. Und immer mehr Menschen haben diese Verhältnisse offenbar satt.

Der Philosoph Harald Lemke beschreibt in seinen Büchern, warum kaum etwas so politisch ist wie unsere tägliche Ernährung. Was wir kaufen und wie wir essen hat immer Auswirkungen auf weltweite Wirtschafts- und Lebensbedingungen. Dabei zeigt sich: Die Zukunft der Menschheit hängt ganz entscheidend vom gesellschaftlichen Umgang mit der Nahrungsfrage ab. Denken über den Tellerrand hinaus eröffnet neue Blicke auf unser Leib- und Naturverhältnis, auf Hunger und Überfluss, die globale Ökonomie, Gewohnheiten und Geschmacksfragen. Lemke fordert eine genussvolle Revolution bei Tisch und erklärt, wie eine ethisch gute Esskultur die Welt zu einem besseren Ort machen kann - für uns selbst und für andere. 

 

Der Einritt ist frei!

 

 

Pressemitteilung 16.06.2016

Die IgiT - Initiative gegen industrielle Tierhaltung e.V. kritisiert das Vorgehen bei der geplanten

Erweiterung der Hähnchenmastanlage in Teplingen: Vor fünf Jahren wurde dort eine Mastanlage

errichtet, und zwar für 39.900 Tiere, weil ab 40.000 Tieren ein aufwändigeres

Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung angestanden hätte. Nun soll die Tierzahl

auf knapp 80.000 verdoppelt werden - und das wiederum, ohne die Anwohner und anerkannte

Naturschutzverbände offiziell zu beteiligen. "Die Betroffenen bekommen in der Zeitung die

Einschätzung eines Bürgermeisters serviert, die ganzen Befürchtungen, die beim Bau der ersten

Anlage laut wurden, hätten sich nicht bestätigt. Gleichzeitig erfahren sie, dass es keine Beteiligung

der Öffentlichkeit geben wird, sie also gar nicht nach ihren Erfahrungen und Bedenken gefragt

werden", kritisiert Maren Ramm vom IgiT-Vorstand. "Der Antragsteller sollte eine

Öffentlichkeitsbeteiligung durchführen lassen und Bürgern wie Naturschutzverbänden

ermöglichen, ihre Rechte zu wahren und Argumente einzubringen. Ansonsten entsteht der

Eindruck, man wolle durchs Hintertürchen mal eben die Kapazität der Anlage verdoppeln." Der Bau

der ersten Anlage habe bereits zu erheblicher Kritik und Konflikten geführt, deshalb seien

Transparenz und Beteiligung dringend notwendig. Krankmachende Keime, Verkehr und

Geruchsbelästigung seien nur einige Beispiele für die vielfältigen Befürchtungen von Anwohnern in

Bezug auf die Vergrößerung der Mastanlage.

Ein weiterer Kritikpunkt der IgiT ist das Unterlassen einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) mit

dem Argument, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt seien nicht zu erwarten. Weder für den

Bau der ersten Mastanlage, noch für den der dazugehörigen Biogasanlage sei erfasst worden,

welche Schutzgüter in der Umgebung bestehen. Vogelkundler hätten jedoch immer wieder z.B.

den Ortolan und andere streng geschützte Vögel in der Umgebung ausgemacht. Mit knapp 80.000

Tieren bewege man sich zudem sehr dicht an der Grenze von 85.000 Hühnern, ab der eine UVP

sogar verpflichtend sei. Die Behörde sollte dringend eine UVP einfordern, um endlich Klarheit zu

schaffen, ob tatsächlich keine Schädigung der Umwelt zu erwarten sei, so die IgiT.

Link zu Wendland-Net

 

Ich "wollt ich wäre kein Huhn" heißt die diesjährige Ausstellung der IgiT im Rosenhof in Göttien.

 

Bilder von unserem Stand:

 

 

 

Banner für den Widerstand:

Wir wollen den Landkreis zur KLP mit Planen schmücken. Passend zu unserem Stand in Göttien wollen wir die Bewohner und Besucher des Landkreises über das Thema Massentierhaltung in der Landwirtschaft sensibilisieren. 

Wer einen schönen Platz für eine Plane weiß oder selber eine aufhängen möchte, meldet sich per Email oder Telefon. Die Planen sind aus Meschgewebe, wetterfest und haben Ösen zum Aufhängen.

Sie sind 150 x 100 cm groß und sehr robust.

 

Ihr könnt die Planen kostenlos bei einem Vorstandsmitglied abholen.

  


 

 

In Varbitz (LK Uelzen an der Grenze zum Wendland) ist die 2. Hähnchenmastanlage beim Landkreis Uelzen beantragt worden!

Sollte die Anlage gebaut werden, verdoppelt sich der Tierbestand in Varbitz von 39.900 auf 79.800 Tiere.

 

Der Antrag und die dazugehörigen Unterlagen können vom 22. September 2015 bis zum 21. Oktober 2015 beim LK Uelzen eingesehen werden.

 

Einwendungen gegen das Vorhaben können vom 22. September 2015 bis einschließlich 4. November 2015 schriftlich oder zur Niederschrift beim LK Uelzen eingereicht werden.

 

Geplanter  Erörterungstermin :

Donnerstag, 3. Dezember 2015, ab 9.00 Uhr

Kreishaus, EG, Raum 61/62

Veerßer Str. 53, 29525 Uelzen

Pressemitteilung 11.08.2015

  

Initiativen gegen Massentierhaltung zusammengeschlossen

Sie engagieren sich regional gegen Massentierhaltung: Die BI gegen Hähnchenmast in Schnega, die Initiative gegen Tierfabriken in Klein Heide und die IgiT - Initiative gegen industrielle Tierhaltung e.V. in Wustrow. Gegründet haben sich die drei Bürgerinitiativen vor Jahren, als an diesen Standorten große Tierhaltungsanlagen in Planung waren und Anwohner sich zusammentaten, um im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ihre Bedenken in die Genehmigungsverfahren einzubringen.

Doch auch die Aufklärung von KonsumentInnen über die negativen Folgen eines maßlosen Fleischkonsums für Tiere, Umwelt und Menschen gehört zu den Arbeitsfeldern der Initiativen: Mit Infoständen und -flyern, Plakaten und Rezeptheften, Demos, vegetarischen Festen, Aktivitäten während der Kulturellen Landpartie haben die drei Initiativen bisher in enger Zusammenarbeit auf ihre gemeinsamen Anliegen aufmerksam gemacht.

Vor dem Hintergrund dieser erfolgreichen Kooperation haben sich die drei Initaitiven jetzt offiziell vereinigt: Auf Beschluss der Mitgliederversammlungen lösen sich die Initiativen aus Klein Heide und Schnega auf, deren Mitglieder werden von der größeren, als gemeinnützig anerkannten IgiT e.V. übernommen. "Schon länger gab es Überlegungen, aus den drei kleineren Initiativen eine große zu machen", berichtet Holger Holzhausen, der gemeinsam mit Maren Ramm den neuen geschäftsführenden Vorstand der IgiT bildet. "Das wird die Kommunikation und Organisation erheblich vereinfachen, wir können uns so noch besser auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren und die Anliegen und Ideen unserer jetzt mehr als 100 Mitglieder in Aktivitäten umsetzen".

Der Name "IgiT" ist vielen Menschen im Landkreis ein Begriff, deshalb soll er vorerst beibehalten werden. "Die langen, schwer einprägsamen Namen der drei Initiativen haben immer wieder für Verwirrung gesorgt, damit ist nun Schluss", ergänzt Maren Ramm. "Wer sich in unserer Region gegen Massentierhaltung engagieren will oder Unterstützung im Widerstand gegen Großprojekte braucht, hat jetzt mit der IgiT einen Partner, bei dem die jahrelange Erfahrung aus drei Vereinen gebündelt zur Verfügung steht".

Über die Ziele, Aktivitäten unf Kontaktdaten der IgiT können sich Interessierte unter www.igit-wendland.de informieren. "In der nächsten Zeit müssen wir natürlich noch einiges neu organisieren, Informationen überarbeiten etc., bis die Vereinigung auch im Alltagsgeschäft vollzogen ist", räumt Maren Ramm ein. "Aber wir treffen uns wie bisher monatlich zum IgiT-Stammtisch, um uns auszutauschen und Aktivitäten zu planen. Interessierte sind herzlich eingeladen, unverbindlich daran teilzunehmen und uns kennen zu lernen." Der Stammtisch findet an jedem 1. Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Gasthaus "Wendel" in Lüchow, Lange Str. 46 statt.